Mittwoch, 21. Juni 2017
Neue Wege...
hemele1970, 16:06h
Musste heut morgen zum Arzt .. zum Fäden ziehen... meine Beste hat mich nach Wunsch an ihrer Arbeitsstelle am Stadtrand abgesetzt
und ich hab mich dann bis zur Arztpraxis durchgeschlagen. Was
treibt mich an 3 oder 4km zu laufen? Meine Freundin hätte mich genauso gut in der Nähe der Arztpraxis absetzen können..
Irgendwie ist es ein Gemisch aus Lust am Laufen, Umweltbewusstsein (?),Lust am Leben und Neugier auf neue Wege.
Ich kenne Plauen schon seit vielen Jahren, aber doch gibt es viele (Fußgänger-)Wege die ich noch nie beschritten hab, geschweige denn
von der Straße aus gesehen haben. Einer bog scharf nach einer Sackgasse links ab, führte durch einen kleinen Urwald, durch eine Bahnunterführung
in ein ruhiges Stadtgebiet, das ich bereits kannte. Aber allein der neue (bestimmt schon sehr alte) Pfad war es wert , den Spaziergang zu unternehmen.
Besuchte dann noch eine kleine gemütliche Altstadtbäckerei in der nähe der Praxis. Bei Kaffee, Plundergebäck und einer kurzen Edgar Allan Poe-Geschichten
fragte ich mich mal wieder nach dem Sinn unserer hektischen, weil immer effizienter werdenden Gesellschaft. Tuts nicht auch eine gemütlichere Variante oder müssen
wir immer die besten sein?
Tja aber selber nehme ich mich ja auch nicht raus..außer eine Krankheit tut es manchmal.. eigentlich sollte man es selber viel öfter tun.. Bin nun schon Mitte 40 und einige Bekannte
sind jetzt schon nicht mehr unter uns. Hab ich den Mut zum Aussteigen aus der "Lohnsklavenschaft" ? Fehlt einem der feste Lohn, die Krankenversicherung, die Sicherheit...?
Noch habe ich wohl Angst vor wirklich neuen Wegen, aber kleine Spaziergänge sind ja manchmal schon der Anfang...
und ich hab mich dann bis zur Arztpraxis durchgeschlagen. Was
treibt mich an 3 oder 4km zu laufen? Meine Freundin hätte mich genauso gut in der Nähe der Arztpraxis absetzen können..
Irgendwie ist es ein Gemisch aus Lust am Laufen, Umweltbewusstsein (?),Lust am Leben und Neugier auf neue Wege.
Ich kenne Plauen schon seit vielen Jahren, aber doch gibt es viele (Fußgänger-)Wege die ich noch nie beschritten hab, geschweige denn
von der Straße aus gesehen haben. Einer bog scharf nach einer Sackgasse links ab, führte durch einen kleinen Urwald, durch eine Bahnunterführung
in ein ruhiges Stadtgebiet, das ich bereits kannte. Aber allein der neue (bestimmt schon sehr alte) Pfad war es wert , den Spaziergang zu unternehmen.
Besuchte dann noch eine kleine gemütliche Altstadtbäckerei in der nähe der Praxis. Bei Kaffee, Plundergebäck und einer kurzen Edgar Allan Poe-Geschichten
fragte ich mich mal wieder nach dem Sinn unserer hektischen, weil immer effizienter werdenden Gesellschaft. Tuts nicht auch eine gemütlichere Variante oder müssen
wir immer die besten sein?
Tja aber selber nehme ich mich ja auch nicht raus..außer eine Krankheit tut es manchmal.. eigentlich sollte man es selber viel öfter tun.. Bin nun schon Mitte 40 und einige Bekannte
sind jetzt schon nicht mehr unter uns. Hab ich den Mut zum Aussteigen aus der "Lohnsklavenschaft" ? Fehlt einem der feste Lohn, die Krankenversicherung, die Sicherheit...?
Noch habe ich wohl Angst vor wirklich neuen Wegen, aber kleine Spaziergänge sind ja manchmal schon der Anfang...
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